Kaufratgeber 2 Min. Lesezeit · 21.07.2026

Windows Server Lizenzen erklärt: Der große Überblick

Core-Lizenzen, CALs und Editionen verständlich erklärt — so findest du die passende Server-Lizenz für dein Unternehmen.

Windows Server Lizenzen im Rechenzentrum
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    Kurze Antwort: Windows Server wird seit der Version 2016 nach CPU-Kernen lizenziert, mindestens 16 Core-Lizenzen pro Server. Die Standard Edition erlaubt bis zu zwei virtuelle Maschinen, Datacenter unbegrenzt viele. Zusätzlich braucht jeder zugreifende Nutzer oder jedes Gerät eine CAL (Client Access License).

    Standard vs Datacenter virtuelle Maschinen

    Core-Lizenzierung: die Grundlage

    Seit Windows Server 2016 zählen Kerne, nicht mehr Prozessoren. Microsoft schreibt eine Mindestabnahme vor: 8 Core-Lizenzen pro Prozessor und mindestens 16 pro Server, unabhängig davon, wie viele Kerne die Hardware tatsächlich hat. Ein Zwei-Prozessor-Server mit je 6 Kernen benötigt trotzdem 16 Lizenzen, weil die Mindestgrenze pro Server greift.

    Standard vs. Datacenter

    Standard Datacenter
    Virtuelle Maschinen bis zu 2 unbegrenzt
    Geeignet für physische oder gering virtualisierte Server stark virtualisierte Umgebungen

    Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen reicht Standard aus. Datacenter lohnt sich erst, wenn viele virtuelle Maschinen auf derselben Hardware laufen sollen.

    CALs: die oft vergessene zweite Lizenz

    Die Server-Lizenz allein reicht nicht. Jeder Nutzer oder jedes Gerät, das auf den Server zugreift, braucht zusätzlich eine CAL - wahlweise als User-CAL oder Device-CAL, je nachdem was für dein Unternehmen günstiger ist. Nutzt eine Person mehrere Geräte, ist die User-CAL meist die bessere Wahl; bei geteilten Arbeitsplätzen oft die Device-CAL.

    Was ist mit SQL Server?

    SQL Server ist ein eigenständiges Produkt mit eigener Lizenzierung, das zusätzlich zu Windows Server benötigt wird - als Datenbankplattform für Fachanwendungen. Auch SQL Server verlangt passende CALs für die zugreifenden Nutzer, alternativ lässt es sich nach Kernen lizenzieren.

    „Wir hatten den Server sauber lizenziert - aber schlicht vergessen, dass jeder Nutzer zusätzlich eine CAL braucht." Ein IT-Verantwortlicher beschreibt, wie ihm dieser häufige Stolperstein erst bei einer Bestandsaufnahme auffiel, bevor er zum teuren Problem im Audit wurde.

    Fazit

    Gebrauchte Server-Lizenzen sind eine legale und kostengünstige Möglichkeit, deine Infrastruktur korrekt zu lizenzieren. Bei Firstsoft wird jede Lizenz vor dem Verkauf einzeln geprüft. Sieh dir unser gesamtes Server-Sortiment an, oder direkt Windows Server, SQL Server und CALs.

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    Über den Autor

    Jens Krückel

    Jens Krückel verantwortet bei Firstsoft die Ratgeber-Inhalte rund um Microsoft-Lizenzen. Nach seinem Studium an der Frankfurt School of Finance & Management war er mehrere Jahre als Consultant bei Simon-Kucher & Partners tätig, unter anderem in der Pricing- und Vertriebsberatung für Softwareunternehmen. Seither hat er sich auf IT-Vertrieb und die Integration von Unternehmenssoftware spezialisiert. Sein Anspruch: Lizenzthemen verständlich erklären - ohne Fachchinesisch und ohne Marketing-Floskeln.