OEM, Retail oder Volumenlizenz: Windows-Lizenztypen im Überblick
OEM, Retail oder Volumenlizenz — wir erklären die Unterschiede und wann sich welcher Lizenztyp lohnt.
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Kurze Antwort: OEM-Lizenzen sind an ein Gerät gebunden und nicht übertragbar. Retail-Lizenzen (Vollversionen) sind frei zwischen Geräten übertragbar - die flexibelste Wahl für Privatanwender. Volumenlizenzen richten sich an Unternehmen mit vielen Geräten. Für die meisten privaten Käufer ist Retail die richtige Wahl.

Die drei Lizenztypen im Überblick
| Typ | Gebunden an | Übertragbar? |
|---|---|---|
| OEM | ein bestimmtes Gerät | nein |
| Retail | dich als Käufer | ja |
| Volumenlizenz | Unternehmen | ja, unter Bedingungen |
OEM-Lizenzen
An ein bestimmtes Gerät gebunden, ursprünglich für PC-Hersteller gedacht, die Windows vorinstalliert ausliefern. Günstig, aber nicht auf neue Hardware übertragbar - besonders relevant nach einem Mainboard-Tausch, wie im Artikel Windows-Lizenz nach Mainboard-Tausch beschrieben.
„Nach dem Mainboard-Tausch wollte sich die alte Lizenz einfach nicht mehr aktivieren lassen - erst dann habe ich verstanden, dass OEM an genau dieses eine Board gebunden war." Ein Nutzer beschreibt, warum er beim nächsten Kauf bewusst zur Retail-Version griff.
Retail-Lizenzen (Vollversion)
Frei übertragbar zwischen Geräten - die flexibelste Variante für Privatanwender, die ihren PC irgendwann wechseln wollen. Bei einem Rechnerwechsel deinstallierst du einfach auf dem alten Gerät und aktivierst auf dem neuen.
Volumenlizenzen
Für Unternehmen gedacht: eine zentrale Lizenz für viele Geräte, verwaltet über ein Microsoft-Lizenzkonto - meist günstiger pro Einzellizenz bei größeren Stückzahlen.
Was solltest du kaufen?
Privat und für kleine Unternehmen ist die Retail-Vollversion meist die richtige Wahl, da sie beim nächsten PC-Wechsel einfach mitgenommen werden kann. Bei uns steht der Lizenztyp in den Produktdaten jeder Lizenz - sieh dir Windows 11 Home und Windows 11 Pro an.