Von Windows 10 auf Windows 11 upgraden: Daten und Lizenz behalten
Das Upgrade ist kostenlos, wenn Lizenz und Hardware stimmen. Welche drei Prüfungen vorher nötig sind, was mit der Lizenz passiert, und die drei Fälle, in denen du tatsächlich eine neue brauchst.
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Kurze Antwort: Wer eine gültige Windows 10 Lizenz auf passender Hardware hat, kann kostenlos auf Windows 11 wechseln. Dateien und Programme bleiben beim Upgrade erhalten. Eine neue Lizenz brauchst du nur in drei Fällen: wenn die Hardware die Anforderungen nicht erfüllt und ein anderer Rechner einzieht, wenn du von Home auf Pro wechseln willst, oder wenn für den bestehenden Rechner keine saubere Lizenz nachweisbar ist.

Das solltest du zuerst wissen
Wir verkaufen Windows-Lizenzen, deshalb sagen wir das gleich zu Beginn: In vielen Fällen brauchst du von uns gar nichts. Das Upgrade von einem ordentlich lizenzierten Windows 10 auf Windows 11 ist kostenlos, sofern der Rechner die Anforderungen erfüllt.
Wer dir etwas anderes erzählt, verkauft dir etwas, das du schon hast.
„Ich wollte schon eine neue Lizenz kaufen, bis mir jemand sagte, dass das Upgrade bei meiner Hardware komplett kostenlos ist." Ein Kunde beschreibt, wie eine kurze Nachfrage bei unserem Support ihm einen unnötigen Kauf ersparte - und wie er seitdem immer zuerst die PC-Integritätsprüfung macht, bevor er überhaupt an eine neue Lizenz denkt.
Vorher: die drei Prüfungen
- Erfüllt die Hardware die Anforderungen? Die PC-Integritätsprüfung von Microsoft beantwortet das in einer Minute. Kritisch sind meist TPM 2.0 und die Prozessorliste.
- Ist Windows 10 sauber aktiviert? Einstellungen, System, Aktivierung. Steht dort nicht, dass Windows aktiviert ist, löse das vor dem Upgrade, nicht danach.
- Ist die Lizenz mit einem Microsoft-Konto verknüpft? Das erspart dir später viel Mühe, falls die Aktivierung nach dem Wechsel hakt.
Der Upgrade-Weg
Sind alle drei Punkte in Ordnung, bietet Windows Update das Upgrade meist von selbst an. Erscheint es nicht, hilft der Installationsassistent von Microsoft.
Wähle beim Start die Option, Dateien und Apps zu behalten. Damit bleiben Programme, Einstellungen und persönliche Daten erhalten. Rechne je nach Hardware mit 30 bis 90 Minuten, in denen der Rechner mehrfach neu startet.
Ein Backup vorher ist trotzdem Pflicht. Nicht weil das Upgrade unzuverlässig wäre, sondern weil ein Stromausfall zur falschen Minute teuer wird.
Was mit der Lizenz passiert
Die digitale Berechtigung wandert mit. Nach dem Upgrade meldet sich Windows 11 in aller Regel selbständig als aktiviert, ohne dass du einen Schlüssel eingeben musst. Die Edition bleibt dabei erhalten: Aus Windows 10 Home wird Windows 11 Home, aus Pro wird Pro.
Ein Editionswechsel findet nicht automatisch statt. Wer von Home auf Pro will, braucht dazu einen Windows 11 Pro Lizenzschlüssel und gibt ihn nach dem Upgrade in den Aktivierungseinstellungen ein.
Wann du wirklich eine Lizenz brauchst
- Die Hardware fällt durch die Prüfung und ein anderer Rechner muss her. Der neue braucht eine eigene Lizenz, sofern keine mitgeliefert wurde.
- Du willst von Home auf Pro. Der Aufpreis ist ein eigener Kauf, unabhängig vom Upgrade.
- Die bestehende Installation ist nicht sauber lizenziert. Ein Upgrade legalisiert nichts. Was vorher nicht ordentlich lizenziert war, ist es danach genauso wenig.
Passende Lizenzen findest du bei unseren Windows-Lizenzen, jeweils mit Rechnung, Downloadlink und dokumentierter Herkunft.
Wenn der Rechner die Anforderungen nicht erfüllt
Dann hast du drei Optionen: bei Windows 10 bleiben und das ESU-Programm prüfen, den dokumentierten Weg bei TPM 1.2 gehen, oder die Hardware ersetzen. Welche davon sinnvoll ist, hängt vor allem daran, ob der Rechner privat oder beruflich läuft.
Alle Lizenzfragen sammelt der Windows-Ratgeber.